Peinliche Tattoo Fails

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Schlimme Übersetzungsfehler, die unter die Haut gehen

 

Ob fehlerhafte arabische und hebräische Schriftzeichen, falschübersetzte Sprichwörter in asiatischen Sprachen wie Chinesisch, Japanisch, Indisch, Thai und Koreanisch oder ärgerliche Rechtschreib- und Grammatikfehler in westlichen Sprachen – bei vielen Tätowierungen schleichen sich zum Teil üble Übersetzungsfehler ein. Hier eine Auswahl der peinlichsten Tattoo Fails.

 

Was haben Rihanna, Kelly Osbourne, David Beckham, Britney Spears und Christina Aguilera gemeinsam? Abgesehen vom Promi-Faktor tragen sie allesamt einen unschönen sprachlichen Tattoo Fail auf ihrer Haut. Popstar Rihanna hat es sogar gleich doppelt erwischt. Zunächst wollte sie sich in alt-indischer Schrift den Slogan „Vergebung, Ehrlichkeit, Beherrschung und Kontrolle“ in die Hüfte stechen lassen, doch der Tätowierer verpasste ihr stattdessen den wirren Spruch „langem Leiden und Angst mit Furchtlosigkeit“. Als wäre das noch nicht Strafe genug, ließ sie sich ihren Nacken mit dem französischen Schriftzug „rebelle fleur“ verzieren – grammatikalisch korrekt wäre aber „fleur rebelle“.

Auch bei Sängerin Britney Spears spielte der Übersetzungsfehlerteufel übel mit, als sie sich dazu entschloss, das Wort „mysteriös“ in japanischer Kanji-Schrift auf ihrer Hüfte zu verewigen. Tatsächlich steht dort jetzt „seltsam“ – eine Übelsetzung par excellence.

Online-Übersetzer  sind keine große Hilfe

 

Das größte Problem bei fremdsprachigen Schriftzügen, Sprüchen, Zitaten und Zeichen ist, dass Tätowierer die gewünschte Sprache in der Regel nicht beherrschen und sich „Lost in Translation“ auf die Vorlage des Kunden verlassen müssen. Nicht selten wird ein bestimmter Name, ein Wort oder ein Spruch mit gängigen Online-Übersetzungsmaschinen wie Google Translate übersetzt, wovon tunlichst abzuraten ist.

Wer sich direkt im Urlaub von vermeintlichen Muttersprachlern tätowieren lässt, sollte ebenfalls kein Risiko eingehen und lieber einen Native Speaker seines Vertrauens aufsuchen. Ein Negativbeispiel: Der thailändische Tätowierer Toth Zuh Andu soll mal ins Gefängnis gesperrt worden sein, weil er einem Touristen statt „God is love“ den Spruch „Ralph is a bitch“ auf den Arm gestochen hatte. Lebenslänglich, wie das Tattoo selbst.

Hier eine Auswahl weiterer peinlicher Tattoo Fails:

 

Tattoo_fails
Quelle: German.china.org.cn

 

Eine echte Katastrophe: Einer Amerikanerin wurde das chinesische Schriftzeichen „zai“ (Katastrophe) auf den Körper tätowiert und man erzählte ihr, es bedeute „wunderschön“. Fragt sich nur, in welchem Universum.

 

 

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Quelle: http://www.drlima.net

 

Dieser junge Mann wollte seinen Nachnamen mithilfe von Google Translate ins Russische übersetzen und die Maschine spuckte „no translation“ in kyrillischer Schrift aus…
Das tut weh.

 

Tattoo fails
Quelle: Badhebrew.com

 

Der Babylon Translator von Microsoft setzt sogar noch einen drauf. Bei der Übersetzung des einfachen Spruchs „I Love … (Name des Freundes)“ zeigte das Programm „Babylon is the world’s leading dictionary and translation software“ in hebräischer Schrift an.

 

 

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Quelle: cheezburger.com

Geduld ist eine Tugend: Das dachte sich wohl auch diese Dame, als sie sich die Redewendung „Patients is a virtue“ auf den Rücken stechen ließ. Das Blöde ist nur, dass es eigentlich „Patience“ heißen muss. Irgendwie mitleiderregend.

 

 

 

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Quelle: http://hanzismatter.blogspot.de

 

Bei diesem Tattoo Fail hat der Fehlerteufel höchstpersönlich zugestochen: Ein Mann wollte sich „loyalty“ in japanischer Kanji-Schrift in die Haut ritzen lassen, doch der Tätowierer fand es lustiger, ihm „noodles“ auf den Körper zu schreiben. Loyale Kunden gewinnt man so auf jeden Fall nicht.

 

 

 

Und die Moral von der Geschicht’?
Lieber zweimal überlegen, bevor die Nadel einen sticht!

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